Dokumentation der Fachtagung HIV-KONTROVERS 2010

Unter dem Motto „Interdisziplinär - interaktiv - kontrovers!“ veranstalteten die AIDS-Hilfe NRW und die Deutsche AIDS-Gesellschaft am 2. Oktober 2010 HIV-KONTROVERS im Haus der Technik in Essen. Bereits zum zweiten Mal fanden sich bei der Fachtagung über 200 Menschen ein: Ärztinnen und Ärzte ebenso wie Expertinnen und Experten aus Aidshilfen, Positiven-Selbsthilfe, Prävention und öffentlichem Gesundheitswesen, aus der ambulanten und stationären Versorgung, aus Politik und Verwaltung.

HIV-KONTROVERS ermöglichte den spezifischen Diskurs rund um HIV und Aids in NRW für alle Beteiligten auf gleicher Augenhöhe – pointiert und kritisch. Im Rahmen der neuen Herausforderungen an die Präventionsarbeit wird die Kooperation und Vernetzung zwischen dem medizinischen System, dem öffentlichen Gesundheitsdienst und den Aidshilfen immer größere Bedeutung erlangen. HIV-KONTROVERS bot diese Möglichkeit, indem Informationen und Wissen unter den Trägern und Zielgruppen der Präventionsarbeit geteilt wurden. So funktioniert Qualitätsentwicklung der HIV- und Aidsprävention in Nordrhein-Westfalen!  Zu acht aktuellen Themen traten jeweils zwei Referentinnen bzw. Referenten in eine moderierte Kontroverse ein. Sie stellten bewusst gegensätzliche Positionen dar und boten so den Einstieg für die folgende Diskussion.

Zu Beginn der Fachtagung begrüßten Dr. Stefan Esser, Vorstandsmitglied der DAIG und Klaus-Peter Hackbarth, Landesvorsitzender der AIDS-Hilfe NRW die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Franz-Josef Britz, Erster Bürgermeister der Stadt Essen richtete anschließend ein Grußwort an die Anwesenden. Er betonte darin die Bedeutung der Aidshilfen als wichtige Akteure für die gesellschaftspolitische und gesundheitsfördernde Entwicklung in Deutschland und NRW. Allen Anwesenden wünschte er eine konstruktive und spannende Auseinandersetzung mit den Themen des Tages.

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